Natürliche Wellenbildung –
attraktiver Beweis von Charakterstärke und Individualität

Das für viele unserer Qualitätspolsterungen charakteristische Wellenbild wird im Laufe der Zeit immer ausgeprägter und die natürlich-legere Oberfläche dadurch zusehends individueller.

Dieser deutlich sichtbare Effekt ist Teil des Modelldesigns und gewollt. Durch diese Art der Verarbeitung wird überhaupt erst möglich, dass sich Ihr Sofa peu à peu Ihren ganz persönlichen Sitz- und Liegegewohnheiten anpassen kann; dass es immer mehr "Charakter zeigt", zusehends markanter wird und schließlich einzigartig. Vergleichbar mit einer starken menschlichen Persönlichkeit, die durch ihre Fältchen und Falten nur noch unverwechselbarer und anziehender wird. Auch sie trägt diese deutlich sichtbaren Zeugen eines erfüllten Lebens mit Stolz – als höchst attraktiven Beweis von Charakterstärke und Individualität.

  • Flexibilität als Voraussetzung für besten Komfort

    Unabhängig von dieser ganz bewusst angestrebten Produktindividualität ist es völlig normal, dass Sitzaufbau, Polsterung und Bezugsmaterial – ganz gleich ob Stoff oder Leder – im Gebrauch nachgeben. Dies ist, wie auch die charakteristische Wellen- und Muldenbildung, durchweg warentypisch und stellt keinen Grund zur Beanstandung dar. Diese Entwicklung ist sogar unabdingbar, um den vollen Komfort eines Polstermöbels genießen zu können.

    Neue Garnituren weisen entweder nur wenige oder noch gar keine Wellen auf. Jedoch schon ab der ersten Nutzung und verstärkt in der "Einsitzphase" der darauffolgenden Monate wird der Sitz weicher und die Optik somit sichtbar legerer: Der Bezug bekommt die typische Wellenbildung. Bei betont legeren Polsterungen, wie wir sie für viele unserer italienisch-zeitlosen Modelle bevorzugen, ist sogar von Anfang an eine gewisse Wellenbildung vorhanden, weil die Bezüge vorspannungslos verarbeitet werden.

  • Welche Faktoren die Wellenbildung beeinflussen

    Wie stark sich diese gewollt markanten Zeichen im weiteren Gebrauch ausprägen, hängt von der persönlichen Nutzungsintensität sowie zahlreichen modell- und konstruktionsbedingten Faktoren ab. So spielt zum Beispiel auch die Größe der Sitzbreite eine Rolle: Je größer die Fläche, desto größer die dafür vernähten Bezugsteile und damit die Wellen- und Muldenbildung. Auch die modelltypische Unterfederung (je nach Modell und Element werden Wellenfedern, Gummigurte oder Federholzleisten verarbeitet) nimmt Einfluss auf die Sitzfestigkeit und den individuellen Look. Nicht zuletzt beeinflusst auch die Beschaffenheit des gewählten Bezugsmaterials die modellspezifische Ausprägung der Wellen, Falten und Mulden. Leder beispielsweise neigt generell zu einem sehr deutlichen Wellenbild; als wunderbar anschmiegsames und elastisches Naturprodukt dehnt es sich im Gebrauch abhängig von Raumklima und Gewichtsbelastung unterschiedlich stark.

  • Wie Sie unerwünscht starke Wellenbildung mildern

    Unerwünscht starke Wellen- und Muldenbildung können Sie übrigens durch wiederkehrende kleine Pflegerituale mildern oder verhindern. Streichen Sie Sitz- und Rückenflächen regelmäßig oder nach Bedarf und Gebrauch wieder glatt. Zier- und Seitenkissen sollten Sie von Zeit zu Zeit aufschütteln oder aufklopfen. Und: Wechseln Sie immer wieder mal den Sitzplatz! Ein so einfacher wie wirkungsvoller Trick, den auch die Stiftung Wartentest empfiehlt, um die übermäßige Ausbildung von Sitzmulden und -wellen an bestimmten Stellen zu vermeiden.