Was Polstermöbel so besonders macht:
Wissenswertes zu charakteristischen Eigenschaften

Bei Polstermöbeln verhält es sich nicht anders wie bei vielen anderen relevanten Dingen oder Persönlichkeiten: Es ist eine jeweils "typische" und nicht selten einzigartige Mischung aus Eigenschaften und Besonderheiten, die sie ausmacht. Diese Eigenschaften und Besonderheiten so gut wie möglich kennenzulernen, ist die Basis für ein gutes Miteinander. Bezogen auf Ihr (zukünftiges) Traumsofa bedeutet das: Wenn Sie mit einem Polstermöbel Raum und Leben teilen möchten, sollten Sie dessen polster- und materialspezifischen Produkteigenschaften kennen.

All dieses Wissen trägt nicht nur dazu bei, dass Sie uneingeschränkt und dauerhaft Freude an Ihrem Schmuckstück haben. Es hilft Ihnen auch, spezifische Eigenschaften von Verarbeitungsfehlern zu unterscheiden.

Beachten Sie bitte, dass einige der aufgeführten Eigenschaften oder Veränderungen erst nach und nach im Gebrauch auftauchen. Sie sind grundsätzlich nicht zu verhindern, gelten nicht als Sachmangel, schränken den Nutzen und die Lebensdauer Ihres Möbels nicht ein und stellen keinen Reklamationsgrund dar.

  • Warentypische Eigenschaften
    Warentypische Eigenschaften

    Bei warentypischen Eigenschaften handelt es sich um natürliche Eigenschaften eines verarbeiteten Materials, die dessen Charakteristik unterstreichen (z.B. Naturmerkmale bei Leder, Pilling bei Stoffen oder auch das Verblassen der Farbe unter direkter Sonneneinstrahlung).

  • Modellbedingte Eigenschaften
    Modellbedingte Eigenschaften

    Jedes Sofamodell erhält, abhängig vom beabsichtigten Modellcharakter, einen individuellen optischen Look. Dazu gehören beispielsweise eine feste oder legere Polsterung mit entsprechend ausgeprägter Wellenbildung oder auch konstruktionsbedingte Sitzhärteunterschiede.

  • Gebrauchseigenschaften
    Gebrauchseigenschaften

    Im regelmäßigen Gebrauch entstehen Veränderungen an der Optik Ihres Polstermöbels. Diese Gebrauchsspuren sind üblich und nicht zu vermeiden. Ein typisches Beispiel ist der „Lieblingsplatz“ auf dem Sofa, den man entsprechend häufiger benutzt als den Rest der Sitzfläche. Das Möbel nutzt sich dadurch ungleichmäßig ab. Dies zeigt sich nicht nur an einer uneinheitlich ausgeprägten Wellenbildung, sondern unter anderem auch an spürbaren Sitzhärteunterschieden. Gebrauchseigenschaften sind nutzungsbedingte Veränderungen, die keinen Rückschluss auf Verarbeitung und Qualität zulassen.

  • Typische Wellenbildung auf der Sitzfläche
    Wellenbild

    Die Ausprägung der Wellenbildung hängt von der gewählten Polsterungsart und dem damit zusammenhängenden Sitzkomfort sowie der Nutzungsintensität ab. Sie kann modell- und bezugsbedingt in der Stärke variieren. Beim betont legeren Sitzkomfort, den wir insbesondere bei unseren brand-Modellen bevorzugen, ist diese Wellenbildung meist von Beginn an vorhanden und prägt sich im Gebrauch immer weiter aus.

  • Sichtbare Kammer-Absteppung
    Kammer Absteppung

    Die sicht- und spürbar hochwertige Oberpolsterung ist Teil des bekannt hohen Sitzkomforts Ihres Ewald Schillig-Möbels. Die teils deutlich sichtbaren, abgesteppten Kammern in Sitz- und Rückenpolstern verhindern das Wandern der Füllung. Die kammergenähten Polstermatten sind mit Steppdecken vergleichbar und müssen bei Bedarf ausgeschüttelt werden. Dies ist ein Qualitätsmerkmal und steht für die aufwendige, auf Komfort ausgerichtete Verarbeitung.

  • Schaumstoffstäbchen an Sitzvorderkante, Sitzfläche und Armlehnkissen
    Schaumstoffstabchen

    Die in der Polsterung verarbeiteten Schaumstoffstäbchen sind bei glatten und feinen Bezügen deutlich sichtbarer als bei robusten Bezugsmaterialien. Durch den Gebrauch werden sie bei allen Bezügen deutlich sichtbar.

  • Daunenartige Polsteranmutung
    Daunenartige-Polsteranmutung

    Je nach gewähltem Bezugsmaterial kann sich das Füllmaterial der kammergesteppten Oberpolster mehr oder weniger deutlich abzeichnen, was eine daunenartige Polsterfüllung vermuten lässt. Dieser rein optische Effekt variiert je nach Bezugsart und Nutzung.

  • Sitzmulde bei legerem Sitzkomfort
    Sitzmulde

    Bei Polsterungen mit losem Füllmaterial sind Sitzmulden deutlicher erkennbar. Je nach Nutzung variieren diese in ihrer Ausprägung. Wir empfehlen, den Sitzplatz häufiger zu wechseln und das Polstermöbel regelmäßig aufzuklopfen. So können Sie dazu beitragen, eine gleichmäßige Optik zu erhalten.

  • Sitzspiegel bei Stoffen
    Sitzspiegel

    Bei bestimmten Stoffbezügen, insbesondere bei Velours oder velourähnlichen Oberflächen, sieht man je nach Lichteinfall häufig helle oder dunkle Schattierungen auf der Sitzfläche. Diese sogenannten Sitzspiegel oder Gebrauchslüster entstehen durch Druck, Körperwärme und Feuchtigkeit.

  • Changieren
    Changieren

    Das sogenannte Changieren ist ein optischer Effekt, der bestimmten Stoffbezügen ihre Lebendigkeit verleiht. Je nach Blickwinkel, Lichteinfall und Laufrichtung des Stoffes sind unterschiedlich starke Schattierungen wahrnehmbar. Dieser Effekt lässt sich übrigens auch erzielen, wenn man mit der Hand entgegen der Mikrofaser-Ausrichtung über den gleichnamigen Stoff fährt oder sich die Oberfläche des Möbels bei Gebrauch wölbt.